Nachdem Fahrräder, die zusätzlich mit Motor betrieben werden, früher lächelnd als Rentner-Gefährt abgetan wurde, so erlebt derzeit eine besondere Form des Elektro-Fahrrads ungeahnten Aufwind. Das Pedelec steht für Pedal Electric Cycle und arbeitet mit einer Mischung aus Muskelkraft und Elektromotor. Der Motor wirkt dabei ähnlich wie ein dauerhafter Rückenwind. Immer wenn die körperliche Leistung nachlässt, schaltet sich die elektronische Hilfe des Pedelec ein und gleicht die Schwäche damit aus.

Pedelec
Wer zwischenzeitlich noch etwas Sport betreiben möchte, der kann den kleinen Helfer natürlich jederzeit ausschalten. Das erste Pedelec wurde bereits 1994 konstruiert, allerdings hat die Revolution des Fahrradfahrens wohl auf erst auf den immensen Anstieg der Spritkosten in den letzten Jahren warten müssen. Vor allem in bergigen Gegenden und Städten sind die Pedelec ein echter Renner. In der Schweiz hat sich der Absatz vom Jahr 2005 bis 2008 sogar mehr als verfünffacht. Inzwischen sind Pedelecs eine echte Alternative für Roller und Geldsparer für Berufspendler. Die Batterien reichen zwischen 50 und 100 km, dann muss das Elektro-Rad an die Steckdose.
Rechtlich zählt das Pedelec in Deutschland immer noch als Fahrrad, daher wird weder ein Führerschein noch eine Strassenzulassung erforderlich. Dies gilt allerdings nur für Pedelecs, die mit einer maximalen Nenndauerleistung von 0,25 kW ausgestattet sind und wo sich der Motor ab 25 km/h aus dem Geschehen ausklinkt.
Wer ohne Schweiss und große Anstrengung günstig zur Arbeit oder zum Stadtbummel fahren möchte, für den ist das Pedelec genau richtig geeignet.















Super Gefährt - aber was kostet so ein Ding - bestimmt ne Menge Euronen.
Die günstigsten gibt es ab ca. 600 Euro. Wenn du allerdings ein qualitativ wirklich hochwertiges Pedelec haben willst, bist du schnell im 4-stelligen Bereich.
Man kann auch sein eigenes (altes) Fahrrad zu einem Pedelec umrüsten. Das ist günstiger, als sich ein fertiges Pedelec zu kaufen. Bei guten Elektrofahrrad-Umrüstsätzen kann man den Akku und den Controller leicht wieder abmontieren, so dass man jederzeit wieder ein “richtiges” Fahrrad haben kann.