Jack Wolfskin, erst kürzlich negativ aufgefallen, durch die massive Abmahnung von privaten Bastlern, klaut diesmal selbst bei anderen.
Wolfskin benannte seine neuen Fleece Produkte nach der gleichnamigen schwedischen Outdoorfirma “Pinewood”
So tragen alle neuen Fleeceschals, einige Fleecejacken den geschützen Markennamen “Pinewood”
Pinewood hat inzwischen gegen Wolfskin Einspruch erhoben. “Der Name Pinewood wird von Jack W. ab sofort nicht mehr verwendet” hat uns Dieter Dotzel, Chef von Pinewood Deutschland erklärt. “Es wurde aber nicht abgemahnt, sondern eine gütliche Einigung erzielt”.

Jack Wolfskin klaut bei Pinewood
Ein Zufall oder bediente man sich einfach an einem bekannten schwedischen Markennamen?
Eher das Zweitere, denn auch bei einem anderen Großen wurde geklaut:
Auch der Name der bekannten “Katmai Jacket” von Fjäll Räven wurde einfach 1:1 von Wolfskin übernommen:

Fjäll Räven Katmai vs. Jack Wolfsin Katmai
Fazit:
Wolfskin bedient sich ungeniert bei seinen Mitbewerbern und klaut deren starke Namen für eigene Produkte, mahnt aber gleichzeitig Bastler und Privatpersonen ab, die Katzen-Pfoten auf Kirschkernkissen nähen.
Tags: abmahnung, fjäll räven, Jack Wolfskin, tatze
















Na schau, na schau
Aber uns die Hölle heiß machen! Wo wir nichtmal KOPIERT haben, sondern eine normale Pfote ohne Krallen genutzt haben.
Gut, daß sowas mal ans Tageslicht kommt!
Wir standen als Buhmänner da, obwohl NICHT seine Tatze genutzt hatten, und andersherum klaut er sogar identische Namen.
Tja, Wolf im Schafspelz sagt man ja so schön.
Hab noch was vergessen.
Wahrscheinlich sind seine Markenanwälte so damit beschäftigt alle Pfoten aus dem Verkehr zu ziehen, daß sie ganz vergessen zu recherchieren, ob JW selbst gegen irgendein Markenrecht verstößt.
wundert das noch jmd? nachdem jack wolfskin die letzten jahre nur noch in werbung für lifestyle-produkte inverstiert hat, fällt irgendjemandem auf, das man ja mal wieder etwas bei der produktentwicklung machen müsste. und weil es da eben mit ideen und qualitäten hapert nimmt man erstmal en paar szenebekannte namen her. peinlicher gehts bald kaum noch.
ja ja, meine Oma sagte immer: ” Hochmut kommt vor dem Fall!” Hochmütiger als J:W. habe ich in der letzten Zeit niemanden erlebt, hoffentlich fällt nun auch was…das Einkommen, die Verkaufszahlen, die Kundenzahlen…
es sei gegönnt…
[...] Outdoor und Camping Blog Share | Tags: Abmahnung, Einspruch, Jack Wolfskin, Pinewood Posted 01 Mrz 2010 in [...]
[...] Aktueller Fall: Jack Wolfskin stiehlt Markennamen [...]
stimmt, sehe ich auch so, wolfskin ist inzwischen eher eine fashion marke, als denn eine outdoor-marke.
Könnte der Verfasser dieses Artikels mich bitte mal kontaktieren?
Meine e-mail müßtest Du ja angezeigt kriegen.
Vielen Dank!
Das passt doch. Wenn es bei einem selbst nicht so läuft, benutzt man einen guten, anderen Namen. Auch wenn man damit schnell auffliegt, der Kunde hat es trotzdem gelesen und glaubt, was besseres zu erhalten.
Kleinunternehmer abmahnen und dann noch verleumden, aber selbst durch die Hintertür klauen. Peinlich, dass auch noch kurz nach so einer Aktion zu versuchen.
Vielleicht sollten sie sich mal auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, statt Rechtanwälte zu beschäftigen.
da sieht der streitwert doch schon mal ganz anders aus.
.~.
und wer mahnt Fjällräven für den Namensklau ab? Zum Glück hat ein Nationalpark in Alaska keinen findigen Anwalt …
Der Katmai National Park liegt übrigens gegenüber von Kodiak Island. Oh je, wer war zuerst? Der FJ Kodiak Parka oder die JW Kodiak Jacket? Und The North Face nennen eine Jacke auch noch so … und Carhartt!
Da könnte man doch glatt meinen das ein Großunternehmer bei den “Kleinen” mal reinschaut, abmahnt und dann dessen Ideen in sein Konzept aufnimmt. Man denke nur an Schals,Kosmetiktaschen,Schlüsselbänder und zahlreiche anderen Artikel die die Kleinunternehmer schon lange im Programm haben.
Wir lassen uns das aber nicht gefallen.
Anscheinend andere Großfirmen auch nicht!
frechheit! aber jeden und alles selber abmahnen!
ich kauf seit der Abmahngeschichte nicht mehr Produkte von Wolfskin.
@bemme51: Goldrichtig. JW propagiert zwar eine Outdoor Marke zu sein ist aber keine mehr und wenn die nächste Saison schon gesehen hat weiß das da auch nichts mehr kommt, ganz im Gegenteil - alles nur getuhe.
Die letzte Ökotest hat uns auch gezeigt das die Sandalen und Kinder T-Shirts totaler Müll sind und randvoll mit giftigen Stoffen. Da dieser Test eine Auswahl war, kann man hier nur Rückschlüsse auf das restliche Sortiment ziehen - wer schon einmal einen Karton mit neuen JW Sachen geöffnet hat weiß, das der Kram “stinkt”!
Aber mal abgesehen von Produktionsbedingungen und Belastung der Ware lässt JW “seine” Angestellten in den über 150 Franchise Stores in Deutschland im Laden nicht sitzen oder trinken und das in einem Umfeld was vor Giftigen Dämpfen nur so wimmelt.
Mir stellt sich JW eher wie ein Konzern da der auf alles und jeden scheißt - außer auf seinen Profit!
Naja, es gibt von Vaude einen Freerider, von Deuter einen Freerider. Bergans und Vaude haben einen selben Namen für die jeweilige Jacke und und und. In der Regel handelt es sich um Orts und/oder Städenamen, Berge, Nationalparks (sie Fjällräven) etc. was man nicht schützen kann und jeder verwenden darf. Punkt und aus. Wenn man sich ein wenig mit dem Thema Markenrecht beschäftigt würde man weder diesen Blogpost schreiben noch solche Kommentare abgeben. Ja das mit Pinewood ist nicht glücklich und man hat sich geeinigt. Und, müsse man die Mücke aufpusten? Aber da haben auch andere Firmen schon daneben geriffen und nicht nur Jack Wolfskin. Nein ich arbeite nicht für Jack Wolfskin und die Abmahnaktion war unter aller Sau, aber jede Firma (!!) in der Outdoorbranche und in anderen Branchen ist davon beroffen und macht jedes Jahr mindestens einen solchen Fehler, nur das hier scheinbar Jack Wolfskin als Aufhänger genommen wird um Leser in den Block zu ziehen mit einseitigen Betrachtungen. Selbst der hier werbende Shop verstößt mindestens zwei Mal gegen Markenrecht und sollte sich andie eigene Nase fassen.