Der Winter steht vor der Tür, die Temperaturen nähern sich allmählich dem Gefrierpunkt und in höheren Gebieten ist auch schon der erste Schnee gefallen. Für Schwimmfreunde ist der Beginn der kalten Jahreszeit nicht immer ein Grund zur Freude. Die Freibäder und Badeseen haben längst geschlossen. Für Outdoor begeisterte Schwimmer bieten die Hallenbäder nur einen schwachen Ersatz zu den Freischwimmanlagen. Wer allerdings weniger empfindlich gegenüber extremer Kälte ist, muss auch im Winter nicht auf das Schwimmen im Freien verzichten.

Das Winterbaden hat eine lange Tradition. Dabei badet man

in der kalten Jahreszeit in Seen oder Flüssen. Synonym werden auch die Begriffe Eisbaden, Winterschwimmen oder Eisschwimmen verwendet. Bei Temperaturen von bis zu minus 10° C steigen die Winterbader ins Wasser. Teilweise legen sie sogar Strecken von über einem Kilometer zurück. Besonders beliebt ist diese Extremsportart in Skandinavien und Russland. Seit 1999 gibt es sogar eine Eisschwimmweltmeisterschaft.

Ist Eisschwimmen und Winterbaden gesund?

Grundsätzlich stärkt das Winterbaden das Immunsystem. Durch den Kältereiz wandeln sich Energiereserven spontan in Körperwärme um. Dies verhindert, dass der Körper des Eisschwimmers auskühlt. Natürlich sollte man nicht zu lange im kalten Wasser bleiben. Wenige Minuten reichen aus, um den Körper abzuhärten. Nach und nach gewinnt die Kälte die Überhand.

Für untrainierte Personen ist das Eisbaden allerdings nicht zu empfehlen. Der Körper ist mit der plötzlichen Kälte überfordert. Dadurch kann es zu Herz- und Kreislaufversagen kommen. Eine gute Trainingsmethoden stellt das langsame Herantasten an kältere Temperaturen dar, zum Beispiel durch regelmäßige kalte Duschen.

Besonders schnell kühlen Hände und Füße beim Eisbaden aus. Handschuhe und leichte Schuhe schützen davor. Hände sollten wenn möglich aus dem Wasser gehalten werden. Sehen Sie außerdem davon ab, den Kopf unter Wasser zu tauchen. Auch die Haare sollten dabei nicht nass werden. Badekappen von Speedo, Arena oder Funkita können hier Abhilfe schaffen. Nach dem Baden muss der Eisschwimmer sofort warm gehalten werden, beispielsweise mit einem Wärmemantel. Den gibt es übrigens bei Schwimmsportspezialisten und Schwimmshops wie http://www.steiner-schwimmsport.de.

Einen Kommentar schreiben

Kommentar: