Aufgrund individueller körperlicher Voraussetzungen können Unterschiede im subjektiven Wärmeempfinden einzelner Personen leicht bis zu 15°C betragen. Deshalb empfehlen wir Personen, auf die einer der folgenden Faktoren zutrifft oder die schnell frieren einen 5°C wärmeren Komfortbereich zu kaufen, als der geplante Einsatz erfordert.

 

  • Untrainiert?
    Erschöpfung verringert die Wärmeproduktion. Deshalb frieren Durchtrainierte weniger schnell als Untrainierte.
  • Schlank?
    Bei erhöhtem Energiebedarf auf anstrengender Tour können kräftige Personen auf ihre Reserven zurückgreifen. Extrem Schlanke hingegen verbrennen manchmal mehr als die aufnehmen können und frieren dadurch leichter.

  • Unerfahren?
    Erfahrene Outdoor-Schläfer nutzen durch richtige Anwendung (Lagerplatz, Kleidung, etc.) die Isolationsleistung des Schlafsacks besser.
  • Häuslich?
    Ein Mensch, der sich viel im Freien aufhält, ist Kälte besser gewohnt, als jemand der sich fast nur in klimatisierten Räumen aufhält.
  • Alter?
    Junge Menschen bis etwa 25 Jahre haben eine höhere Stoffwechselrate. Sie generieren also mehr Wärme als Ältere.
  • Kind?
    Vor allem kleine Kinder besitzen nicht dieselbe natürliche Wärmekontrolle wie Erwachsene und müssen sorgfältig betreut werden.
  • Frau?
    Frauen frieren schneller als Männer. Sie haben prozentual weniger Wärme erzeugender Muskulatur, ihr Verhältnis Körpergewicht zu Wärmeleistung ist geringer als bei Männer. Deshalb sollte sich eine Frau grundsätzlich an dem Komfortbereich der EN Norm 13537 orientieren. Dieser Wert ist meist um 5°C wärmer als der für den Mann.

Fakt:

Eine Person mit 50 kg hat etwa 46 W Wärmeleistung eine Vergleichsperson mit 80 kg etwa 74 W. Da aber beide Personen um die 37,2°C zum Wohlbefinden während des Schlafes benötigen, muss die Wärmeisolation des Schlafsacks für den Menschen mit geringerem Gewicht deutlich höher sein.

Deuter Schlafsack

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