klimawandel

Schweizer Studien ergaben, dass Pflanzen, die in höheren Regionen wachsen, stärker auf die Klimaerwärmung reagieren als die in tieferen Lagen. Einige Pflanzen erweitern ihren Lebensraum auf Kosten Anderer, in höheren Schichten. Bei einer Studie von Meteo Schweiz wurden Klimadaten der Jahre 1951 bis 2002 ausgewertet.

Dabei ergab sich, dass der Frühlingsanfang, der offiziell mit der Blüte der Hasel beginnt, im Jahre 2002 im Mittelland im Schnitt 21 und in den Alpen 17 Tage früher als 1951, eintrat. Die kürzere Vegetationsperiode in den Alpen im Vergleich zum Mittelland hat zur Folge, dass sich der frühere Frühlingseinzug stärker auf die Entwicklung alpiner Pflanzen auswirkt, als auf die Fauna der unteren Regionen. Der Klimawandel in den Bergen hat somit schon begonnen.

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Ein Kommentar zu “Klimawandel in den Bergen”

  1. Theo sagt:

    Tja, niemand ist vor der Wetteränderung gefeit. Da wird noch einiges auf uns – und die Natur – zukommen.

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