Thomas Regenbogen, bei LOWA in Deutschland verantwortlich für die Textillabels, hat mit seinem Team eine eigene Dolomite-Flash-Kollektion für Sommer 2010 für den deutschsprachigen Markt auf die Beine gestellt. Dazu haben die Jetzendorfer mit einer deutschen Designerin aus München zusammen gearbeitet: Doris Hartwich, Sie hat mit “Doris Hartwich Menswear” ein eigenes Designer-Label im Bereich der Männermode.
Nachdem beide Seiten mit der Zusammenarbeit und dem vorliegenden Ergebnis sehr zufrieden sind, haben Doris Hartwich und Thomas Regenbogen begonnen, für 2011 eine weitere konzentrierte Kollektion für Dolomite zu entwickeln, die die Belange der zentraleuropäischen Bedürfnisse berücksichtigt. Dabei gilt es, die Linie so zu konzipieren, dass sie sich in die italienische Hauptkollektion einfügt und Eingang in das internationale Programm findet. Wir sprachen mit der renommierten Mode-Designerin:
Wie kommt es, dass eine Münchner Designerin an der Kollektion von Dolomite mit arbeitet?
Der deutschsprachige oder zentraleuropäische Raum braucht erfahrungsgemäß gewisse Dinge, die in einer italienischen Kollektion nicht unbedingt höchste Priorität genießen. Daher bestand die zentrale Herausforderung darin, eine Teilkollektion zu entwickeln, die einerseits die besonderen Bedürfnisse der Menschen in unseren Breiten berücksichtigt, andererseits aber die italienische Handschrift von Dolomite behält.

Darüber hinaus liebe ich Italien,habe dort schon gearbeitet und spreche auch italienisch.
Was hat Sie beim Designen dieser Flash-Kollektion von Dolomite besonders inspiriert?
Die Geschichte der Firma und der Marke. Sie basiert ja sehr stark auf den drei historischen Säulen der Expeditionsausrüstungen zum K2 ins Karakorum 1954, zum Dhaulagiri 1960 und zum mächtigen Fitz Roy in Patagonien 1976. Diese sehr authentische Bergsteiger-Historie kann man wunderbar als einzigartige Styling-Elemente benutzen und der Kollektion damit eine sehr eigenständige Aussage geben. Ich wollte dieses Heritage- Thema in einer konzentrierten Kollektion in aktuelle Mode übersetzen.
Was haben Sie von der Dolomite-Kollektionsaussage übernommen, was ist ganz speziell?
Ich habe versucht, die Linie in das bestehende Farbkonzept einzupassen.

Es gibt ganz klare Unterschiede zwischen den bevorzugten Farbthemen im Süden und Norden von Iurcpa Ich wollte hier den mittel- und nordeuropäischen Anforderungen Rechnung tragen, wobei die Kollektion aber dennoch ins Gesamtkonzept passen sollte. In italienischen Kollektionen sind Basics wie Polos, Hemden oder Jacken sehr stark vertreten. In zentraleuropäischen Märkten hingegen sind darüber hinaus auch Kapuzenjacken, Sweats, Hoodies und Rugbies extrem gefragt und wichtig für den Markt.

Entsprechend haben wir an diesem Segment intensiv gearbeitet. Die Reaktionen aus dem Handel sind äußerst positiv. Schon bei der Präsentation in Italien bekamen wir ein sehr zufriedenes Feedback. Die Folge ist, dass wir für 2011 eine weitere Kollektion kreieren dürfen, die dann auch Eingang in die internationale Linie finden soll.

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