Es sind oftmals die schönsten Flecken Erde, die in ihrer Existenz bedroht sind – das Walserdorf Rimella gehört auch dazu. Im Oberen Sesiatal hinter dem Monte Rosa gelegen, einem grandiosen Naturpark im italienischen Piemont, ist der kleine Ort weit weg von den üblichen Wanderzentren und vom Gästestrom des Tourismus.

Die Folge: Das Dorf stirbt aus. Seit mehr als zehn Jahren versucht nun die Privatinitiative “Pro Rimella”, dem drohenden Ende entgegenzuwirken, fördert umwelt- und sozialverträgliches Bergwandern in der Region und kämpft auf diese Weise um die Existenz der letzten 60 Einwohner und den Erhalt ihrer Kultur. Gemeinsam mit den Dorfbewohnern hat “Pro Rimella” alte Wege wiederbelebt, strukturiert und per Satellitennavigation GPS neue Rundwanderwege und Touren erschlossen.

Um Wanderer und Naturfreunde in die Region zu bringen, veranstaltet die Initiative geführte Wanderungen für Gruppen bis maximal zehn Personen – mit Stützpunkt im Albergo Fontana, einer kleinen Pension mit familiärer Atmosphäre und traditioneller Küche. Aktiv sein und eintauchen in die Welt der bedrohten Gemeinde sollen die Gäste von Rimella, das dank des natur verträglichen Tourismus überleben will.

Wer einen eigenen Beitrag leisten möchte: Eine Bergwanderwoche, mit acht Übernachtungen und reichhaltiger Halbpension inklusive Hauswein und Wasser kostet den Festpreis von 820 Euro pro Person im Einzel- oder Doppelzimmer. Auch individuelle Wanderungen sind möglich.
-> Info: Tel. 0707116 28 30,
www.rimella.de

Eins der schönsten Dörfer der Welt - Villa Superiore im italienischen Rimella

Eins der schönsten Dörfer der Welt - Villa Superiore im italienischen Rimella

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