Wander- und Softshellhosen besitzen je nach Einsatzzweck unterschiedliche Ausstattungsmerkmale. Lesen sie, auf welche Details sie nicht verzichten sollten:

1. Bund:

Er darf selbst mit aufgesetztem Rucksack nicht rutschen. Hierfür sorgen elastische Einsätze und unterstützend ein Gürtel. Achten Sie auf die Gürtelschlaufen: fallen sie zu dick aus, können sie unter dem Rucksack-Hüftgurt drücken.

2. Taschen:

Zwei Schubtaschen und eine Beintasche für Kleinkram sind Pflicht, alles andere ist Geschmacksache. Gesäßtaschen sind bei Rucksacktouren beispielsweise überflüssig, da der Rucksack den Zugriff versperrt.

3. Schnitt:

Ein guter Schnitt sorgt für ein angenehm und unauffälliges Tragegefühl. Prüfen Sie vor dem Kauf vor allem die Bewegungsfreiheit, in dem Sie in die Hocke gehen, die Beine wie zum Spagat spreizen und frontal auf eine hohe, imaginäre Felsstufe treten. Dabei darf nichts zwacken oder einengen.

4. Material:

Achten Sie auf ein weiches, geschmeidiges Material, dass sich auf der Haut gut anfühlt.

5. Beinabschluss:

Ein in der Weite verstellbarer Beinabschluss lässt sich am Stiefelschaft fixieren. So können die Hosenbeine nicht hochrutschen und schützen die Schuhe vor eindringendem Schnee und Regen, bei Flussquerungen kurzzeitig sogar vor Wassereinbruch.

6. Verstärkte Knie:

(Nur bei Softshellhosen) Auf Bergtour kommt die Kniepartie der Hose öfter mit Fels in Kontakt. Besätze aus kräftigem Material schützen hier vor Abrieb.

7. Steigeisenschutz:

(Nur bei Softshellhosen) Extrem kräftige Besätze unten an der Hoseninnenseite schützen bei einem “Ausrutscher” mit
Steigeisen vor Löchern.

lappland

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