Mehrtägige Tageswanderungen können zu einem ganz besonderen Erlebnis werden. Das Ständig wechselnde Quartier, der morgentliche Frühstück, die Gruppenzugehörigkeit, intensives wahrnehmen der Natur, all diese Faktoren brennen sich in das Gedächtnis ein und bleiben über Jahre in (hoffentlich guter) Erinnerung.

Zunächst sollte alles gut geplant werden. Man braucht das richtige Equipment, muss passende Wege wählen etc.

Man kann entweder in Zelten übernachten, dabei muss aber abgeklärt werden ob dies überhaupt erlaubt ist (In Österreich darf man z.B. für eine Nacht so ziemlich überall zelten) oder ob man eine Unterkunft, Jugendherberge oder sonstiges vorzieht.

Wer morgens schnell wegkommen will, dem sein sogenannte Sekundenzelte ans Herz zu legen, die sich extrem schnell auf und wieder abbauen lassen. Gelert bietet solche z.B. an. Für größere Wandertouren oder stärkere Belastungen sind Sekundenzelte mit Doppelhaut vorzuziehen, da diese einfach wiederstandsfähiger und meist für mehrere Personen konzipiert sind.

Ein wichtiger Punkt ist auch die richtige Wahl der Wanderausrüstung. Hier sollte man nicht zuviel mitnehmen, da man schließlich alles den ganzen Tag mit sich rumtragen muss. Auf das nötigste muss man aber auch nicht verzichten. Als Maximalgrenze kann man von ca. 12 kg inkl. Zelt ausgehen, wobei man da schon sehr schwer zu schleppen hat auf den Tag verteilt.

Dinge die der Allgemeinheit dienen, z.B. Kompass o.Ä. müssen nur einmal von einer Person mitgebracht werden. Vorherige Absprache ist von Nöten.

Der Rucksack sollte bequem sitzen, am Rückenpolster sollte man nicht schwitzen und über den Tag verteilt darf der Rucksack nicht unbequemer werden. Mein persönlicher Favorit ist dabei der Hersteller Vaude, der eine große Palette von Rucksätzen im Sortiment zu einem vernünftigen Preis/Leistungsverhältnis hat. Wer es etwas exklusiver möchte, greift auf die Marken Berghaus oder Tatonka zurück.

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