Chile, das schmaale Land, mit einer Länge von 4300km, im Westen des Kontinents, ist mit seiner abwechslungsreichen Landschaft und seiner einzigartigen Geographie eines der beliebtesten Anlaufziele von Südamerika (neben Argentinien und Bolivien)  für Trekker und Outdoor-Begeisterte aus Deutschland.

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Dies ist unter anderem auch darauf zurückzuführen, dass die dortige Bevölkerung gerade den Deutschen sehr aufgeschlossen ist und es dort auch einige gibt, die unsere Sprache lernen und beherrschen und an der Tatsache, dass Chile im Gegensatz zu einigen instabilen Ländern der Region, wie zum Beispiel Bolivien, als sehr sicher gilt.

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In dem Land gibt es auch unglaublich viele Wanderwege, für so ziemlich jeden Schwierigkeitsanspruch, die inzwischen von einer großen Zahl an Agenturen in Deutschland und Chile angeboten werden.

Für Trekking-Touren auf eigene Faust ist allerdings schon ein gewißes Maß an Orientierungssinn sowie Erfahrung von Nöten. Vor allem das Klima und die Höhe unterscheidet sich erheblich von Trekking-Gebieten in Europa. Selbst passionierte Sportler können körperliche Probleme bekommen, wenn Sie Ausflugsziele auf Höhe zwischen 4000 und 5000 Metern ansteuern. Bergsteiger-Erfahrungen könnten dabei behilflich sein.

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Trekking in Südamerika: Blick auf die Anden

Aber auch die Temperaturen schwanken sehr stark, so kommt es oftmals vor, dass es in der Nacht und bei Sonnenaufgang sehr kalt ist, während unter Tags die Temperatur wieder auf 30 Grad ansteigt. Wer mit der Höhe nicht klar kommt, der sollte sich lieber im Süden Chiles aufhalten, wo man gleichzeitig noch die Möglichkeit bekommt sich beeindruckende Vulkane anzusehen.

Vulkan aus der Ferne

Vulkan aus der Ferne

Bei Trekkingtouren sollte man vor allem beachten, dass campen außerhalb der Nationalparks nur mit Erlaubnis des jeweilligen Landbesitzers genehmigt ist, so empfiehlt es sich einfach vorher nachzufragen und sich zu erkundigen. Da auch weite Teile der Trekking-Regionen durch die bergige Landschaft nur schwer , bzw. oftmals mit einem motorisierten Transportmittel überhaupt nicht zu erreichen sind, sollten sich unerfahrene Trekker unbedingt an den Nationalparks orientieren oder sich an organisierte Touren halten. Manche Berge in den Grenzregionen erfordern zudem noch eine zusätzliche Genehmigung der lokalen Behörden, dabei ist zu raten, sich vorher bei seinem Reiseveranstalter bzw. beim Visumsantrag zu informieren.

Chile ist mit seinen traumhaften und unberührten Landschaften für Trekking hervorragend geeignet und obwohl der Tourismus seit dem Jahr 1989 eine stetige Steigerung erfährt, so ist das Land definitiv weitesgehend unberührt und noch nicht durch Touristen kommerzialisiert.

Empfohlene Trekkingausrüstung für Chile:

  • Camping-Kocher:
  • großer Camping-Topf
  • Camping-Pfanne
  • Lappen
  • kleiner Schwamm
  • Speiseöl
  • Salz  und Pfeffer
  • Reisehandtücher.
  • Vitamintabletten
  • Becher
  • Camping-Geschirr:
  • Besteck
  • Tütensuppen
  • Couscous
  • Tee (Schwarz, Pfefferminz, Salbei, Kamille, Früchte)
  • Müsliriegel

Weitere Infos über Trekking in Chile gibts hier

Silberrücken, “Trekking und Trekkingausrüstung in Chile, Südamerika, Argentinien”, 15.8.2009

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