Verantwortlich für den Wanderboom ist laut Dr. Rainer Brämer, Natur- und Wandersoziologe an der Universität Marburg, “der WUnsch nach einem gesunden Ausgleich für den ‘Kopfsitzmodus'” – wie der “Wanderpapst” die Büroarbeit nennt.

Der daraus resultierende Bewegungsdrang abseits von Asphalt und Beton ist sicher eine wichtige Ursache,  daneben sprechen viele weitere Gründe für das Wandern:

Es bringt aktive Bewegung in immer wieder, einzigartiger Natur, es bietet sportliche Bestätigung je nach der individuellen Leistungsfähigkeit, es bietet sportliche Bestätigung je nach der individuellen Leistungsfähigkeit, es verbindet Partner, Freunde und Vereinskameraden, macht Spaß und entspannenden Körper, Geist und Seele. Außerdem ist Wandern nachweislich gesund – Herz, Kreislauf, Muskulatur, Immunsystem und Stoffwechsel werden positiv beeinflusst, wenn die Dosierung stimmt.

Das Natur- und Gruppenerlebnis und die Freude an der Bewegung sind zentrale Beweggründe für das Wandern, ob man zu den klassischen oder zu den neuen Wanderern zählt, ob man “Silver Surfer” oder Teenie ist.

Das bestätigten auch die Jugendlichen, die letztes Jahr zur Firm-Vorbereitung auf die Zugspitze gewandert sind. Luisa resümierte danach begeistert: “Die Natur hat mich fasziniert und das Zusammensein mit allen anderen hat wahnsinnig viel Spaß gemacht…

Ich hab mich da oben in den Bergen so frei und trotzdem verantwortungsbewusst gefühlt.” Und Sarah ergänzte: “So tolle Natur hab ich noch nie erlebt… Müde? Hungrig? Alles vergessen. Ein unbeschreiblich schönes Gefühl, da oben am goldenen Kreuz zu stehen.”

Quelle DAV

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