Pilgern mit dem Fahrrad (auf dem Jakobsweg):

Die meisten Jakobswege sind, meist mit einigen Umwegen, gut mit dem Mountainbike zu bewältigen. Ausweichstrecken finden sich in einigen Pilgerführern.

Die Strecke mit dem Rad zu fahren, hat den Vorteil das man größere Etappen am Tag schafft. Dies wiederspricht aber der Grundidee einer Pilgerreise. Auch kann man mit der erhöhten Geschwindigkeit und der Vorsicht die man dadurch walten lassen muss, die Strecke nicht mehr voll genießen. Ansich ist diese Art der Fortbewegung nur Menschen mit Fußproblemen zu empfehlen oder als Abwechslung für die, den Weg schon einige Male gelaufen sind.

Anzumerken ist, dass Radfahrer in vielen Herbergen erst an Schlafplätze kommen, wenn abzusehen ist das genug Platz für Fußpilger bleibt (Herbergsregel). Dadurch kann es oftmals sehr spät werden bis man ein Schlafplatz hat.

Radfahrern ist daher generell zu raten, auf weniger bekannte Nebenstrecken auszuweichen, wo diese Herbergsregel selten angewand wird oder nicht exestiert.

Problematisch könnte sich auch der Transport des Rades gestalten. Ein mitnehmen im Zug oder Bus ist meist sehr schwierig oder gar nicht möglich. Transportiert man es mit dem Flugzeug, muss man es je nach Fluglinien, teilweise auseinander montieren und beim Umsteigen aus- und wieder einchecken. Es ist mit zusätzlichen Kosten zu rechnen. Natürlich hat man auch die Möglichkeit, sich vor Ort ein Rad zu mieten. Dies ist aber auch meist mit hohen Kosten verbunden. Auserdem ist man später für den Rücktransport verantwortlich.

Zum Packen empfehlen sich Satteltaschen und einen kleiner Rucksack. Damit kann man das Gewicht besser verteilen. Nicht vergessen darf man Fahrradkleidung, Ersatzschläuche und Werkzeug für den Notfall.

jakobsweg-fahrrad

21.04.2009, Jakobsweg mit dem Fahrrad, Peter

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Ein Kommentar zu “Jakobsweg und Fahrrad – Pilgern mit dem Fahrrad”

  1. Muss zustimmen: Pilgern mit Fahrrad ist ein Widerspruch! Bei solchen Sachen geht’s doch im Kontemplation und höchstens in zweiter oder dritter Linie im die sportliche Aspekte. Bin ihn erst einmal gegangen, dieses Jahr ist er wieder geplant, und fände es schrecklich, wenn er zur Fahrradroute verkommen würde.
    (Hoffentlich fühlt sich niemand auf die Füße getreten; wenn das so ist, dann Entschuldigung!)
    LG, Gitte

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