Für 278,4 Mrd. USD (über 185 Mrd. EUR) wurden 2007 weltweit Sportartikel, Sportschuhe und Sportbekleidung verkauft (+ 4 %). Darin enthalten sind auch Fahrräder und Zubehör. Das jedenfalls will die US-Marktforschungsfirma NPD herausgefunden haben.

Mehr als ein Drittel des genannten Gesamtumsatzes (also knapp 100 Mrd. USD) würden laut NPD durch Sportschuhe und Sportswear generiert, die vom Sport beeinflusst, nicht jedoch unmittelbar für den Sport verwendet werden.

Während für Europa – trotz starkem Euro – ein Plus von 2 % hochgerechnet wurde, seien vor allem die Märkte in Zentral- und Osteuropa (+ 20 %), im Mittleren Orient und in Afrika (+ 16 %) sowie in Süd- und Zentralasien (+ 13 %) stark gewachsen.

Die USA seien – vor allem wegen des schwachen Dollars – am globalen Gesamtumsatz nur noch mit 36 % (Vorjahr: 40 %) beteiligt. Das würde jedoch immer noch einen US- Markt von rund 100 Mrd. USD bedeuten.

Für China als “Markt der Zukunft” wurde für 2007 ein Gesamtmarkt von 7,9 Mrd. USD (+ 15 %) genannt. Er teile sich in Bekleidung (3,3 Mrd. USD), Sportartikel inkl. Fahrräder (3 Mrd. USD) und Schuhe (1,6 Mrd. USD) auf.

Hochinteressant: Running wird in China mit 550 Mio. USD als der größte Markt eingeschätzt, gefolgt von Fußball (252 Mio. USD), Schwimmen (224 Mio. USD) und Basketball (118 Mio. USD). (hof) •

Gefälschte Ware in Barcelona

Die spanische Polizei hat soeben fünf Container voll mit gefälschter Markenkleidung im Wert von mehr als 10 Mio. EUR im Hafen von Barcelona beschlagnahmt. Gefunden wurden 43.080 Sportschuhe, 12.100 Polohemden, 3012
Jeans, 2000 Flipflops und 120 Bermudas. Betroffen waren Marken wie Asics, Adidas, Reebok, Nike, Vans, Lacoste und Puma. Die Ware kam aus China und sollte nach Nordafrika

Quelle: SAZ

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